Hausbautagebuch
Heute werden unsere neuen Fensterläden in Alu geliefert und fix fertig montiert:


4. April:
Dank des schönen Wetters der vergangenen Tage läuft die Solaranlage auf Hochtouren. Stündlich rennen wir in den Keller um nachzusehen, wieviel Liter Wasser die Sonne auf wieviel Grad C aufgeheizt hat ;-)
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30. März:
Langsam aber sicher ziehen die ersten Frühlingsboten durchs Land. Um den Frühling etwas anzukurbeln setzen wir die ersten Blumen. Gegen den späteren Abend allerdings mussten wir alles ins Vorhüsli zügeln. Der Föhn bläst durchs Rheintal.






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28. März:
Nach einem ziemlich kalten und verschneiten Winter, sehr zur Freude unserer Kinder, die schlitteln und schifahren was das Zeug hält, stellen wir fest, dass unser Haus dank der Isolation wirklich warm und behaglich zum wohnen ist.
Es zieht durch kein Fenster, durch keine Ritze mehr. Auch die Heizkörper laufen nicht auf Hochtouren. Staunend und positiv überrascht stehen wir vor dem Öltank und stellen fest, dass wir die letzten vier Monate nur grad 300 Liter Heizöl verbraucht haben!
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26. Dezember
Langsam aber sicher gehen uns die Vorräte aus. Just als ich einen Postzettel schreiben will, klingelt die Hausglocke. Der Chef von Bernegger Holzbau steht vor der Tür und bringt uns einen riiiiiesigen Früchtekorb. So toll! Etwas später bringt er dann noch zwei Bekannte mit, die ebenfalls mit ihm umbauen und gerne unseren Umbau ansehen wollen.
24. Dezember
Wir sausen nochmals mit dem Staubwedel durchs Haus. Schliesslich wollen wir unsere Buben überraschen und zu Weihnachten das erste Mal im neuen Haus schlafen. Ob es wohl klappen wird?
Kurz darauf stopfen wir alle Matratzen in unseren Bus. Die Buben statten allen ehemaligen Nachbauern einen Besuch ab und verteilen ihre selbstgemachten Weihnachtsgeschenkli und dann gehts ab "nach Hause". Mich überkommt während der Fahrt ins neue Heim (die ja nur 10 min dauert!) ein solches Heimweh, eine solche Wehmut. Vor lauter Erleichterung, dass alles geklappt hat, der ganze Stress, die ganze Anstrengung, Aufregung, Mühe und das seit 9 Monaten karg gehaltene Familienleben betet mich wie auf Wolken und ich schwebe dem neuen Zuhause entgegen. Ich höre kein Autoradio, kein Geschrei der Kinder nicht einmal mehr die Stimme meines Mannes. Nur ich und Wolke.
Am Abend feiern wir zusammen Weihnachten. Mit Schinkengipfeli und Rimus. Und sogar einen Christbaum hat der nächstgelegene Bauer vorbeigebracht!
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21. Dezember:
Sämtliche Radiatoren werden von HSH nun doch geliefert und montiert. -----------------------------------------------------------------------------------------
17. Dezember:
Martin der Zimmermann baut die Einbauschränke im Bad und im HWR ein.
Wir freuen uns natürlich, ihn mal wieder zu sehen!
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14. Dezember:
Wir haben uns nun doch entschlossen, noch vor den Weihnachten in unser "neu-altes" Heim zu ziehen. Anfangs hatte ich etwas Angst zwecks zu grossem Stress vor allem für die Kinder.
Die ganze Woche über zügeln wir zusammen mit Opa und Onkel Üeli. Die ganze Sache geht relativ rasch. In drei Tagen haben wir alles von unserem vorübergehenden Haus ins neue Haus gezügelt. Opa hilft dann auch, die neuen Ikea-Möbel aufzubauen. Und funktioniert ein alter ausrangierter Kleiderschrank aus einer der Zimmer in eine toll funktionierende Garderobe mitsamt "Raumeinteilung" um.
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11. Dezember:
Die Zimmermannen sind mit ihren Arbeiten fertig geworden. Sie haben wirklich gute Arbeit geleistet und sind uns immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Sie haben uns nicht nur ihr Werkzeug und Material zur Verfügung gestellt, wir konnten sie auch immer fragen, wenn wir nicht mehr weiter kamen ;-)
Fotos folgen!
Dafür lassen uns die Elektriker hängen... Sie versprechen zu kommen. Alle Installationen zu montieren wie Aussenbeleuchtung, Beleuchtung im Schopf, im Estrich, Boiler anschliessen und dann taucht trotzdem niemand auf. Wir wären sehr froh, wenn wir Warmwasser zum Putzen hätten. Muss halt unser Warmwasserkocher herhalten. Es ist ärgerlich mit ständigen Ausreden abgespiesen zu werden. Ein Mann (k)ein Wort?
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4. Dezember:
Der Dauerbrandherd für die Küche ist beim Chämmifäger bestellt. Wenn wir Glück haben, kommt er noch vor dem nächsten grossen Kälteeinbruch ;-)
Sowieso fällt uns auf, wie warm es im Innern des Hauses ist dank der Isolation und nur mit einem funktionstüchtigen Heizkörper. Gestern haben wir im Innern 15 Grad Celsius gemessen. Da kann ja massiv Energie gespart werden!
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3. Dezember 2009
Langsam sehen wir Licht am Ende des Tunnels! Die Bauzeit von
insgesamt 9 Monaten neigt sich ihrem Ende und langsam ist wieder ein
"normales" und geregeltes Familienleben in Sicht.
Es sind nur noch Kleinigkeiten die erledigt werden müssen. Wobei die ja auch
ihre Zeit brauchen ;-)
Die Zimmermannen können ihre Arbeiten diese Woche abschliessen, die Sanitärler
installieren sämtliche Lavabos, Hähnen und Duschstangen, dann fehlen noch die
Einbauschränke vom Schreiner und die Bodenleisten vom Bodenleger die sie
nächste Woche einbauen werden. Sogar der Elektriker kommt nächsten Montag um
den Boiler anzuschliessen (dann haben wir sogar Warmwasser zum Putzen!) und
macht seine angefangen Sachen fertig.
Und wir? Wir malen noch das Holz mit Wachs und schmirgeln, putzen, grübbeln und
räumen da und dort noch etwas auf J
Wenn alles klappt, können wir nächstes Wochenende mit der Endreinigung
beginnen! Genug Putzfeen und Putzheinzelmännchen haben wir
schon mal zusammengetrommelt J
Und vielleicht feiern wir Weihnachten schon in unserem neuen Heim *megafreu* -
ein wirklich tolles Weihnachtsgeschenk!
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28. November 2009:
Am Morgen zieht der Plättlileger bereits die Fugen im Bad und WC mitsamt Silikonfugen. Wir freuen uns, dass wir endlich auch mal ein "richtiges" Badezimmer bekommen mit Badewann, Lavabo & Co. :-)
Nach einigen Aufräum- und Abdeckarbeiten rücken wir den alten Riemenböden zu Leibe und schleifen und schleifen bis unsere Arme drohen abzufallen ;-)
Die Stube - frisch verputzte Wände gut abdeckt

100-jähriger Riemenboden

frisch geschmirgelt :-)
Letzter Feinschliff im Elternschlafzimmer

Was sich da in den Spalten des Bodes alles so angesammelt hat ;-)

I binen Holzwurm - schmatz, schmatz!
Jetzt kann versiegelt werden
Schleifmaschine und...
Schleif-Meister schalten mal 'ne Pause ein
27. November:
Nachdem ich
die Buben um 07:15 zur Schule in die Nachbarsgemeinde gefahren damit sie rechtzeitig den Schulbus erwischen und unsere
Maite bei den Grosseltern abgeliefert habe, geh ich auf die Baustelle und
schmirgle an den Riemenböden weiter. Zwischendrinn eine Stunde schnell den Wocheneinkauf
und sonstiger Krimkrams erledigen und fahr dann wieder zurück den Boden vom Bad und WC abdecken,
damit der Plättlileger morgen fugnen kann. Schwupps ist schon wieder 12 Uhr.
Die Buben vom Schulbus abholen, nach Hause fahren Zmittag kochen und als wir
in die Küche kommen, da erleben wir eine gruuuusige Überraschung. Eine der
Katzen hat auf dem Küchenboden ihr Geschäft erledigt. Ich hatte sie dummerweise aus lauter morgendlicher Hetzerei eingeschlossen. Kein Problem - aufputzen, die
Lappen im Kehricht entsorgen. Darauf meinen die Buben ob dem Gestank könnten sie
unmöglich in der Küche essen. So zügeln wir halt in die Stube.
Um 14 Uhr geht's wieder auf die Baustelle wo die Buben mit Wüscherli und Bäseli, mit Klebrolle und Schmirgelpapier herumhantieren. Wir werkeln bis in den späteren Nachmittag hinein ;-)
26. November:
Die Spengler montieren die Alu-Fensterbänke.
Unser Haus "oben ohne" :-)


Schleifen, schleifen und nochmals schleifen - dann passt's!
Und auch hier wird geschliffen und zwar der Stubenboden. Ein staubiges Unterfangen. Belohnt werden wir aber mit schönem Fichtenriemenboden
25. November:
Der Plättelileger verlegt auch im unteren WC die Plätteli.

Der Linoleumboden im HWR ist verlegt

Der fleissige Bodenleger schwitzt beim Verlegen des Linoleums. Immerhin braucht er eine mind. Raumtemperatur von 18 °C.
Bad im OG

Wetterseite - gut eingepackt!

Neue Holztüre beim Vorhüsli


Martin bringt beim Vorhüsli nach der Isolation die Aussenfassade an

Fassade West

- Wetterseite
24. November:
Von irgendwelchen Baureinigungen zu sprechen liegt bei uns noch in ziemlich weiter Ferne ;-)
ABER: Die Elektriker haben uns nun zugesagt, diese Woche sämtliche Installationen anzubringen. Und auch der Bodenleger verlegt den restlichen Linoleum und verschweisst die Nähte. Die Zimmermannen schmirgeln und schleifen sämtliche Stützbalken damit wir sie dann mit Holzlack matt bestreichen können.
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21. November:
Wir haben das Treppenhaus und das OG mit Dispersionsfarbe gemalt und noch ein paar Aufräumarbeiten getätigt. Ansonsten geht der Umbau eher schleppend voran. Die Elektriker machen nicht vorwärts und der Plättelileger kommt auch nicht *nerv* einzig auf die Zimmermannen ist Verlass.
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14. November:
Als wir auf den Baustelle kommen am Samstagmorgen ist der Plättelileger schon da *freu*. Er hat die ganze Woche über den Untergrund vorbereitet und kann jetzt mit dem Anbringen der Plätteli im oberen Bad beginnen.
Dann kommt auch der Küchenbauer noch vorbei und montiert die Wandabdeckung aus Glas als Spritzschutz hinter dem Herd.
Und wir malen die Fensterfutter mit Leinöl an. Kein Alterungs- sondern Imrägnierschutz fürs Holz.
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9. November:
Der Bodenleger beginnt mit dem Verlegen der Linoleumböden in den Kinderzimmer. Die Buben bekommen blaue und gelbe Böden die sie selber aussuchen durften. Unser Kleinster strahlt ob seinem gelben Boden und meint, nun habe er ein goldiges Zimmer :-)
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28. Oktober:
Küche mit Granit "Iragna" (Paragneis) aus dem Tessin - Leventinatal
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26. Oktober:
Schreinermeister Nick montiert die Küche. Das leuchtende Rot passt gut zu den abgebürsteten Decken und Wänden. Geräte werden wieder die "alten" eingebaut.
Und ein Victorinox-Brotmesser gibts gratis noch dazu. Wenn das kein Service ist!
Und was choched sie hüt?
19. Oktober:
Die beiden speditiven Gipser verputzen das EG. Sie sind munter am Schaffen und machen eine tolle Arbeit. Es ist frappierend, wieviel Licht, Hellig - und Freundlichkeit weisser Verputz in einen Raum bringt.
15. Oktober:
Für eine zusätzliche Dämmung montieren die Zimmermannen bei der Wetterfassade eine Windschutzfolie. Drüber kommt dann eine unbehandelte Lärchen-Verschalung.
6. Oktober:
Der Stromer beendet seine Arbeiten im OG. Zieht im Bad Kabel ein für Deckenspots.
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5. Oktober:
Die Gipser treffen ein. Anfangs wollten wir ganz feinen, glatten Verputz. Sie haben uns aber zu mind. 1,5 mm - Verputz geraten, da weniger heikel.
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20. September:
Die Zimmermannen bauen das Gerüst auf und somit können wir auf der Wetterseite des Hauses, die alten Bretter, Zeitungen und Nägel entfernen:
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15. September:
Die Heizungsmonteure sind fleissig. Sie verlegen Leitung um Leitung.
12. September:
Beim Aufgang Keller bereiten wir die die Aussenwand mit einem wasserdämmenden Grundputz vor, damit der Gipser freie Hand hat:
4. September:
Sämtliche Aussenwände werden isoliert und mit Farmecellplatten abgedeckt:
18. August:
Unsere alte und wunderschöne Haustüre wird aus energietechnischen Gründen durch eine Neue ersetzt. Wenn draussen der Wind bläst, zieht er gut merkbar rein ;-). Die neue Haustüre wird ebenfalls aus Fichte sein mit einem Sichtfenster.
17. August:
Die Treppe vom Keller bis zum Estrich ist endlich da! Sie wird unter schweisstreibender Arbeit, denn die Massivholzteile sind zentnerschwer, von den Zimmermannen während mehrerer Tage eingepasst und montiert. Das noch nicht montierte Geländer lagert Zwischenzeitlich im Estrich.
8. August:
Die Solarzellen sind nun auf dem Dach.
Vielen Dank Pille und Maik für eure Hilfe trotz der megamässigen Sauhitze ;-)
24. Juli:
Westseite des Hauses - eine richtige Flickete. Zusammen mit den neuen Fenstern und bald einer neuen Fassade in Fichte erhält die Wetterseite ein neues Kleid.
18. Juli:
Der Heizungsmonteur hat bereits alle Heizungsrohre verlegt.
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11. Juli:
Wir haben heute wieder fleissig Decken und Wände abgebürstet. Hoffentlich ist Chef Zimmermannsarbeiten dann mit uns zufrieden ;-) Die Plätteli vom Kamin abgespitzt, die Vorschläge vom Elektriker bezüglich Elektroinstallationen angeschaut und uns Gedanken rund um die Bodenbeläge gemacht.
6. Juli:
BILD DES TAGES
Chefs Zimmermannsarbeiten und Sanitärler
4. Juli:
Wie jeden Samstag haben wir auch diesen auf der Baustelle verbracht. Ich hab dabei die volle A....-Karte gezogen. Darf Balken, Decke und Wände abbürsten.


29. Juni:
Der Sanitärler gibt Gas. Er hat bereits die Leitungen und Rohre fürs Bad im OG und WC im UG sowie den Boileranschluss im Keller gezogen.


20. Juni:
Die Wände, mit Glaswolle isoliert, werden nun mit einer Dampfsperre verkleidet.


11. Juni:
Platzierung und Masse (Preise!!!) der Küche, HWR und Einbauschränke sollten nochmals überdacht werden, damit wir mit dem Schreiner zusammensitzen können.
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10. Juni:
Die Armaturen und sanitären Einrichtungen für WC und Badezimmer sind beim Sanitärler bestellt.
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4. Juni:
Juhui die Holzmetallfenster sind gekommen und werden "no-dis-no" eingebaut!


Nach einem ziemlich kalten und verschneiten Winter, sehr zur Freude unserer Kinder, die schlitteln und schifahren was das Zeug hält, stellen wir fest, dass unser Haus dank der Isolation wirklich warm und behaglich zum wohnen ist.
Es zieht durch kein Fenster, durch keine Ritze mehr. Auch die Heizkörper laufen nicht auf Hochtouren. Staunend und positiv überrascht stehen wir vor dem Öltank und stellen fest, dass wir die letzten vier Monate nur grad 300 Liter Heizöl verbraucht haben!
